Wie schütze ich meine Fliesen vor äußeren Einflüssen?
Fliesen, auch Keramikfliesen, Naturstein oder Kacheln genannt, werden seither als Wand- und Bodenverkleidung im Innen- und Außenbereich verwendet.
Woraus setzt sich die Fliese zusammen und warum sind Fliesen so empfindlich?
Neben Ton gehört Quarz, Kaolin und Feldspat bzw. Kalzit, Dolomite und Flussspat zur Grundsubstanz der Fliessen. Die Fliese entsteht entweder durch Strangpressverfahren oder Trockenpressverfahren und anschließendem Brand. Die Formgebung der Fliesen ist anhängig vom Gehalt (Wikipedia-Infos zur Keramikfliese) enthaltener Oxide wie Eisen, Mangan, Kobalt oder Titan. Oft verwendet man heute für die unterschiedliche Färbung Glasuren, die z.B. durch Drucke veredelt werden können.
Die Fliese wird wie folgt kategorisiert:
- Steingut: weist nach dem Brand eine Wasseraufnahmefähigkeit von > 10% auf, ist nicht frostfest und daher nur für den Innenbereich verwendbar
- Steinzeug: weist eine Wasseraufnahmefähigkeit von < 3% auf, durch Zugabe von Flussspat kommt es zur Porenverkleinerung
- Cotto oder Terracotta: setzt sich zusammen aus Kalkmergel angereichert mit Quarz, ist charakteristisch rötlich gefärbt
- Klinker: aus Schamotte, Feldspat und Ton, auch Hartziegel genannt, weist eine hohe Beständigkeit gegen Witterungen wie Wasser und Frost auf
Fliesen sind und bleiben anfällige Naturprodukte. Fliessen können reißen oder springen. Um die empfindlichen Fliesen zu schützen, haben die Slupinas, Handwerker aus dem Münsterland, eine Methode entwickelt, die den empfindlichen Naturstein versiegelt und gegen äußere Einflüsse schützt Weiterlesen...

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